Die Welt der Vereine
Was wir Sie unbedingt noch wissen lassen wollten:
1. Berater-Erkenntnis:
Nichts ist in Vereinen zuverlässiger als die regelmäßigen emotionalen Ausbrüche von Präsidien und Vorständen ebenso wie von Mitgliedern. Wo und wenn diese eine Zeitlang vermieden, vermindert, unterdrückt werden können, geht´s gut und aufwärts mit dem Verein. HIER bei uns - schon durch eine Kurz-Beratung - erhalten Sie ein erprobtes und bewährtes Mittel gegen bzw. für diese ´hausgemachte Krankheit´: VereinsHilfe@VereinsHilfe.com
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Bilden bzw. sind Vereine heute schon so etwas wie eine ´Parallel- oder Neben-Gesellschaft`?
Die Diskrepanzen zwischen Gesellschaft und Vereinen werden größer und größer, die Kluft wird deutlicher und allgemein sichtbarer, man versteht sich immer weniger! Dies, weil sich die Gesellschaft in ihren Ansprüchen und Angeboten wesentlich schneller weiter entwickelt, als die Vereine es tun (können oder wollen)! Das ist seit Jahren so – vielleicht schon immer (?) – und für die Zukunft der Selbständigkeit und Wirkung von Vereinen und deren Verantwortlichen natürlich höchst gefährlich. Dies, weil sich demnächst noch mehr Obrigkeiten um die Vereins-Belange kümmern werden!
Die Hauptgründe für diese Tatsache und Entwicklung sind mit Sicherheit der effektiv fehlende Druck auf die Verantwortlichen der Vereine in Bezug auf Modernisierung und Weiterentwicklung von Führung und Verein und eine höchst geringe Kontrolle des Vereinsgeschehens und der verantwortlichen Vorstände in Sach-, Führungs- und Zukunftsfragen. Zu häufig entschuldigen und begründen Vorstände Taten- und Ziellosigkeut, verhaltenes und Mängel behaftetes Vorgehen mit der Ehrenamtlichkeit ihres Tuns. Dabei eröffnet gerade diese enorme Chancen und Vorteile, die jeweils bestgeeigneten Mitarbeiter als Ehrenamtler also kostenfrei in ihre Ämter zu bitten.
Merke: Gute Arbeit nimmt nicht mehr Zeit in Anspruch wie schlechte. Eher ist es umgekehrt, da Misslungenes wiederholt oder nachgearbeitet werden muss.
Die Obrigkeiten unserer Gesellschaft (vor allem in Politik und Wissenschaft) arbeiten bereits emsig daran, den gemeinützigen Vereinen helfend, prüfend, korrigierend ... beizukommen.
Um ihre Eigenständigkeit möglichst zu erhalten, sollten Verein und Vorstand jetzt schon selbst nachrüsten, d. h. ihr Führungsteam personell und fachlich energisch aufrüsten - und versuchen, sich in ihrem Umfeld so angesehen und unentbehrlich zu machen - wie nur eben möglich.
Vorsitzender oder Vorstand in einem Verein zu sein, bringt großen Wert, Spaß und Nutzen!
Das gilt für Voll-Beschäftigte genauso wie für Arbeit Suchende. (Denn - aufs ganze Leben bezogen kann so ein Amt wie ein Lottogewinn sein. Der Autor sagt Ihnen gerne mehr dazu - und auch über das ´Wie mach ich´s denn am besten´)
Von allem Tun und Erleben neben dem beruflichen, ist eine Vorstands-Tätigkeit und -Funktion im Verein vor Ort die absolut schönste, nützlichste und effektivste Zusatz-Betätigung. Dieses Engagement bringt Schwung und Kontakte, Sinn und Leben ins Leben. Auch weil sich die beiden Tätigkeitsbereiche Beruf und Ehrenamt gegenseitig ständig prächtig befruchten, den Amtsinhaber selbst und nicht zuletzt seine Familie bereichern, die Arbeit für den Verein meistens direkt vor Ort - also im Lebens-Umfeld - stattfindet und demzufolge jeder Fortschritt des Vereins eben auch vor Ort sichtbar und sowohl in der Familie als auch am Stammtisch diskutiert wird. Zudem ist das bürgerschaftliche Engagement als Social Life, Sinngebung Lebenserweiterung heute ja in - wie nie! “Wer ein Amt übernimmt, gewinnt!“ Das Ehrenamt im Verein ist etwas Spezielles, etwas ganz anderes als ´nach Übersee´ zu spenden.
Eines sollte allerdings für solche Vorstands-Funktionen von den jetzigen und zukünftigen Amtsinhabern besonders beachtet und gewertet werden: das sind von Verständnis und der Einordnung her in erster Linie in der Mehrzahl FÜHRUNGS-Positionen und nicht VERWALTUNGS-Positionen (wenn auch Verwaltung überall dabei ist und auch dabei sein muss!). Also sozusagen FÜHRUNG in der Öffentlichkeit - mit all ihren Vorteilen und Anreizen.
Merke: “Führen geht vor – Verwalten kommt nach“
Siehe auch: www.SportLetter.de
Berater-Weisheiten
"Für einen Berater ist es nicht schwer, sich unbeliebt zu machen,
[vor allem bei einem Vereins-Vorstand = HKS]
weil er die größte Wirkung hat, wenn er die Wahrheit sieht und sagt!"
Kurt Tucholsky
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Aus den Vereinen:
VEREIN HEUTE
Aufgaben und Chancen
Integration ist eine Ur-Sache von Verein
Der Integrationsgedanke steckt beinahe in seiner vollen Bedeutung in dem Wort VEREIN. Alles, was in unserer Republik (wo gibt es sonst so viele Vereine e. V.?) positiv oder negativ mit Sozialbindungen,Integration, Anerkennung, Verständnis, Hilfeleistung, Isolation, Ausgrenzungen oder Einsamkeit und Alleinsein zu tun hat, kann und wird von unseren 500.000 (!) Vereinen bereits bewußt oder unbewußt erheblich bearbeitet und auch gelindert. Wie weit allerdings tatsächlich auch mit Blick aus dieIntegration von Ausländern muß hier offen bleiben.
Dieser im Prinzip so positive gesellschaftliche Gesichtspunkt und Aspekt von Verein wird von den Vorständen und Mitgliedern bei ihren Werbemaßnahmen und Bemühungen um viele neue Mitglieder so gut nie hörbar herausgestellt
– nicht expressis verbis
Natürlich wirken Vereine bereits allein durch ihre Existenz und offenen Angebote positiv ein auf diese Zwischenmenschlichkeit – gezielt könnten sie aber mehr dafür tun (wenn sie wollten?) und damit auch zum einen für ihr Image und zum anderen neue Mitglieder werben. Warum tun sie es nicht?
"NICHTS
verbindet so viel/e wie
ein VEREIN"
„Für die Anwerbung von
Ehrenamtlichen galt in
den letzten 15O Jahren
bevorzugt das Argument:
Da ist nicht viel zu tun,
das kannst du machen.
Heute ist man da weiter“
"Der Hang und Drang
zum Amt
steigt ständig"
"Für den Vorsitz
braucht es
Kapitäns-Verhalten:
Erst-Verantwortung
und
Letzt-Entscheidung"
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